Oranje

Kein besonders gutes Bild – aber man kann das Wesentliche erkennen 🙂
An den Ärmeln ist nochmal das gleiche Muster wie vorn, das RĂŒckenteil ist glatt rechts gestrickt. Aus Schachenmayer Micro (? – Banderole weggeschmissen), ca. 425 Gramm.

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 40/2004

Stricken und Fernsehen: Zu welcher Sendung schwingst du deine Nadeln? Oder schaust du nicht dabei fern?
Ob Fernsehen oder Radio, ich stricke fast immer. Abends ist die einzige Zeit, in der ich stricken kann, da ich meist erst gegen halb sechs nach Hause komme. Nur zu spannend sollte der Film nicht sein, da verstrick ich mich schon mal (allerdings ist beim derzeitigen Fernsehprogramm diese Wahrscheinlichkeit ja eher gering).

Fleißig …

war ich am Wochenende – obwohl in der Nacht von Freitag zu Samstag irgendwelche Idioten meinten, ĂŒber mein Auto laufen zu mĂŒssen. Keine BeschĂ€digung an der Motorhaube, nichts zu sehen auf dem Dach – aber die Heckscheibe hat das nicht ĂŒberlebt. Mindestens zwei mĂŒssen drĂŒbergelaufen sein, den Schuhspuren nach zu urteilen. Naja, jetzt muß die Werkstatt ran …
Aber mein Oranje ist fertig vernĂ€ht, frisch gewaschen und hĂ€ngt fast trocken auf dem Balkon. Fotos folgen noch diese Woche – je nach Fotografier-Wetter.
Das RĂŒckenteil des grauen Pullovers ist auch gerade fertig geworden; ein wenig Wolle habe ich gesponnen – das klingt doch nicht nach faul, oder?

Trara

Ich prÀsentiere:

Das ist das Kissen, das ich komplett aus selbstgesponnener Wolle gestrickt habe. Beim letzten Waschen ist es noch ein wenig „gefilzt“, aber ich finde es fĂŒr das allererste StĂŒck gar nicht mal schlecht.

Eine kleine Frage …

… an alle „Spinnerinnen“ unter euch: Was muß ich beim Spinnen von Ramie-Baumwolle beachten? Oder anders: was mache ich falsch? Okay, ich habe zwar nur die Handspindel, aber bis jetzt hat immer alles super geklappt. Heute habe ich die Ramie rausgeholt und war schon drauf und dran, mir einen Mundschutz umzubinden (na ja, nur fast). Einzelne Fasern fliegen durch die Luft, noch ehe ich richtig angefangen habe. Und mit dem Spinnen komme ich auch nicht ganz klar (obwohl mein Mann permanent behauptet, ich spinne pausenlos). Gibt es da irgendwelche Tricks? Oder ist das eben so mit der Ramie?

Neuer Versuch …

… fĂŒr den grauen Pullover. Und so gefĂ€llt es mir auch viel besser:

Ich habe die Chance des Auftrennens auch gleich genutzt, um alles mit einer Nadel zu stricken, die eine halbe Nummer grĂ¶ĂŸer ist. So ist das Flechtmuster nicht ganz so fest und erstaunlicherweise paßt die Maschenprobe auch noch. Die Farbe ist bei diesem zweiten Bild auch etwas naturgetreuer als auf dem ersten.
Vom Oranje gibt es aber immer noch keine Bilder. Das Zusammenstricken dauert immer viel lĂ€nger als das Stricken selber 🙁
Könnte man da nicht mal was erfinden?

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 39/2004

Am Beginn steht das Anschlagen der Maschen und dafĂŒr gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Welche MaschenanschlĂ€ge benutzt Du fĂŒr welchen Zweck, warum nutzt Du sie und – wie immer – hast Du Tipps und Tricks dazu?

Da ich bereits einige Antworten gelesen habe, weiß ich jetzt auch, daß ich den Kreuzanschlag benutze, meistens jedenfalls. Und wie die meisten anderen bevorzuge ich auch die Variante mit nur einer Nadel. Das Herausstricken der Maschen aus der jeweiligen Vormasche (schön beschrieben von Angela) nehme ich eher selten, da es bei mir irgendwie immer komisch aussieht – vielleicht mache ich ja auch etwas falsch und ich sollte es einfach mal wieder ausprobieren? Den italienischen Anschlag benutze ich auch kaum – da muß ich stĂ€ndig nachschauen und das dauert mir dann zu lange.