Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 49/2004

Verzählt, falsch gezopft, Masche nicht ganz erwischt… kleine Fehler finden sich immer. Ist das für dich ein Grund zum Auftrennen? Oder findest du, das macht den Charakter des Gestricks erst aus?

Meistens trenne ich das auf, nicht immer. Es kommt auch immer darauf an, was ich gerade stricke. Will ich es verschenken, dann trenne ich auf. Es kommt allerdings vor, daß ich kleinere Fehler erst bemerke, wenn ich fast fertig bin. Fällt es nicht so sehr auf, dann lasse ich den Fehler drin und nenne es „persönliche Note“.

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 48/2004

Strickst du Weihnachts-Deko? Wenn ja, hast du eine Anleitung oder einen Tipp für mich? [sorry für die Verspätung, auch Wollschafe sind mal unpünktlich ;-)]

Eindeutig: nein. Überhaupt bin ich nicht unbedingt der Typ, der sich Weihnachts- (oder auch Oster-)deko hinstellt. Bei uns steht ja nicht einmal der Weihnachtsbaum länger als eine Woche – es liegt und steht schon genug anderer „Plunder“ rum :-))

Es fragte: das Wollschaf.

Vorder- und Rückenteil …

… des Schwiegermutterpullovers sind jetzt endlich geschafft, der erste Ärmel ist auch schon angeschlagen. Bilder lohnen sich nicht – der Pullover läßt sich wirklich kaum fotografieren. Aber damit es hier nicht ganz so langweilig wird:

Mein erster Versuch, Angorawolle zu spinnen. Geht nicht ganz so einfach wie Schafwolle, aber es wird herrlich weich.

So, jetzt aber ab in die Küche – heute abend soll es Piroggen geben und ich bin mir noch nicht sicher, ob das was wird :-))

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 47/2004

Was machst du mit deinen Wollresten? Wieviel hast du davon? Was gibt es außer Restedecken für sinnvolle Verwertungsmöglichkeiten?

Richtig sinnvolle Verwendungsmöglichkeiten habe ich bisher auch noch nicht gefunden, also immer her mit den Ideen :-))
Ich habe mir angewöhnt, alle paar Wochen/Monate rigoros Wollreste auszusondern – wobei ich dann aber doch immer wieder dazu neige, alles > 1/2 Knäuel aufzuheben – man weiß ja nie …

Es fragte das Wollschaf

Erfolgreicher Samstag,

allerdings nicht zum Stricken.
Erst ging es zum „Shopping“ und „Sightseeing“ nach Erfurt. Da es doch recht kühl war und ich mal wieder nicht passend angezogen, habe ich spontan zwei Jacken gekauft (zum Schnäppchenpreis :-))

Danach ging es in Erfurt auf den Nachttrödelmarkt. Es gab richtig viele, schöne Sachen – nur für mich war nichts dabei. Bis diese Kuh mich anlächelte:

Kommentar meines Mannes:“Hast Du Dir jetzt einen Spiegel gekauft?“
Na toll!!!

Schwiegermutterpullover,

der sich sehr schlecht fotografieren läßt:

Die Farbe ist im Original etwas heller und je nach Lichteinfall sieht man mal mehr und mal weniger „Glitzer“. Durch den Metallfaden läßt sich die Wolle aber auch mehr schlecht als recht verstricken. Im unteren Teil ist Ajourmuster, weiter oben dann nur noch ab und an eine Lochmusterreihe.
Bisher habe ich erst das Rückenteil und die Hälfte vom Vorderteil geschafft, aber bald ist ja wieder Wochenende :-))
Mein tarnfarbengestreifter Zopfpulli wächst auch langsam vor sich hin, Bilder gibt es aber erst wieder, wenn ich wenigstens das Vorderteil fertig habe.

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 46/2004

100% Baumwolle! Magst du sie? Verstrickst du sie? Was produzierst du aus ihr?

Mögen? Ja, warum nicht? Verstricken? Klar, auf jeden Fall. Bisher allerdings nur für Sommerpullis. Ich habe zwar noch kein schlechten Erfahrungen gemacht (die Pullis lassen sich gut waschen, leiern auch nicht aus), aber für Winterpullover wärmt mir Baumwolle nicht genug.