Eigentlich …

… wollte ich jetzt mindestens ein Superfoto vom grauen Pullover zeigen, aber es ist wie verhext: er ist noch nicht ganz trocken, ein paar FĂ€den hĂ€ngen noch raus und das Licht ist zum Schreien. Einen Versuch habe ich dennoch gewagt:

(FĂŒr ein goßes Bild einfach mal auf das kleine klicken :-))
Morgen frĂŒh wird er verschenkt: Meine erkrankte Kollegin kommt morgen mal kurz auf Arbeit vorbei – bisher hat sie sich immer ĂŒber Selbstgestricktes gefreut und ich hoffe, daß es auch diesmal eine wirklich schöne Überraschung wird.

Geschafft …

… habe ich ein wenig: der graue Zopf-flecht-Rippen-Kapuzenpullover hĂ€ngt auf der Leine zum Trocknen, den Wavy habe ich angefangen und beim Schwiegermutterpullover mĂŒssen noch die FĂ€den vernĂ€ht werden. Bilder folgen spĂ€ter, jetzt muß ich erstmal los zur Arbeit.

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 51/2004

Das beabsichtigte Loch – strickst du gern Ajour-Muster?

Auja, Ajour stricke ich unheimlich gern. Mal den kompletten Pulli mit Lochmuster, mal nur an den Seiten. Was mir daran gefĂ€llt? Es wird nicht langweilig, jede Reihe hat andere Abnahmen/UmschlĂ€ge und trotzdem hat man das Muster recht schnell im „Blut“.

Es fragte das Wollschaf.

So ein Sch…tag!

Freitage sind auf Arbeit immer der pure Stress. Besonders vor Weihnachten. Offizieller Feierabend 16:30, aber selten machbar. Durch Krankheit wird ab Montag auch noch eine Kollegin fehlen (hoffentlich ist das Jahr bald rum). Und dann stellt man fest, daß die Ärmel des Schwiegermutterpullovers zu lang sind :-((( Eigentlich sollte der Pullover heute spĂ€testens fertig sein. Ich will nicht mehr !!!!!!
Ich geh jetzt erstmal ein wenig spinnen und heute abend schaue ich mir die Ärmel nochmal an.
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Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 50/2004

Bist du mit einem gestrickten Geschenk schon mal schlecht angekommen? Wie war die Reaktion?

ZĂ€hlt ein „Na,-da-war-se-ja-ma-wieder-geizsch-und-verschenkt-nu-selbstgemachten-Kram“ – Blick als schlecht angekommen? Wenn ja, dann hab ich das schon mal erlebt. Aber nur ein Mal, das war mir eine Lehre. Seitdem verschenke ich Gestricktes eher selten und dann auch nur an Leute, die sich das ausdrĂŒcklich gewĂŒnscht haben bzw. bei denen ich weiß, daß sie sich wirklich darĂŒber freuen.

Es fragte das Wollschaf.

Geschafft!

Zumindest erstmal das Stricken, heute abend wird zusammengenĂ€ht und vielleicht noch die Ausschnittblende angefangen. Und wenn ich das dann endlich geschafft habe, gibt es auch mal ein Bild des Schwiegermutterpullovers. Und jetzt muß ich los, die Arbeit ruft.

Warum das Joy? Lange Geschichte.

Es war einmal…
…jemand, der nur wissen wollte, wie eine Handspindel funktioniert. Nicht kaufen, nicht probieren, einfach nur wissen. Und damit fing es an. Ich ließ mir an einem „Filzstand“ zur Museumsnacht eine Handspindel erklĂ€ren und als man mich „nötigte“, es selbst zu probieren, war ich hin und weg.

Am nĂ€chsten Tag wurde ich bei ebay fĂŒndig und kaufte eine Handspindel mit 100 g Wolle dazu. Das Garn wurde recht gleichmĂ€ĂŸig,

aber es dauerte, bis man die Wolle fertig hatte. Etwas Schnelleres mußte her.
Aber was, wenn mir so ein Spinnrad nicht liegt, mir das Spinnen darauf nicht gefĂ€llt? Soviel Geld ausgeben und dann einen Reinfall erleben? Entgegen allen Empfehlungen ersteigerte ich mir bei ebay fĂŒr wenig Geld ein Rad, das modern aussah und mir ganz gut gefiel.

Da ich niemanden in meiner nĂ€heren Umgebung kannte, der auch spinnt, habe ich mich erstmal im Internet belesen, bis ich „theoretisch“ spinnen konnte. Aber als das Rad da war: wo mußte man nochmal den Faden langziehen? und warum ist da ein Loch? wieso dreht sich das denn jetzt mit? Fragen ĂŒber Fragen. Mit einem KnĂ€uel Schulgarn habe ich dann geĂŒbt, bis ich die ganzen ZusammenhĂ€nge begriff. Zwei KnĂ€ule eines ebay-Fehlkauf-Designergarns wurden miteinander verzwirnt, bevor ich dann endlich mit Rohwolle anfing. Und es wurde auf Anhieb ein gleichmĂ€ĂŸiger Faden: zweifach gezwirnt – im Schnitt 70 Meter auf 50 Gramm. Auf ca. 250 Meter pro 50 Gramm komme ich jetzt mit meinem neuen Ashford Joy.

Warum das Joy? Da unsere Wohnung nicht besonders groß ist, mußte das Rad klein genug sein, um in meine „Strickecke“ zu passen. Leicht mußte es sein, damit ich es auch mal bequem transportieren kann. Modern mußte es aussehen, da ich zwar auf Antik und Trödel stehe, unsere Wohnung aber nicht so eingerichtet ist.
Bis jetzt habe ich noch nichts Negatives an diesem Rad festgestellt. Es tritt sich sehr leicht, der Tritt ist mittig angesetzt und damit auch gut geeignet, mal beide FĂŒĂŸe draufzustellen. Allerdings hat es ein StĂŒck gedauert, bis ich das Prinzip der verschiedenen Übersetzungen in die Reihe bekommen habe – stĂ€ndig ist mir der Faden gerissen – ich war es von meinem alten Rad gewohnt, etwas derber anzutreten und das braucht man beim Joy definitiv nicht. Alles in allem: rundrum zufrieden und glĂŒcklich!