Stadteilfest am Nachmittag –

ihr erinnert euch? Ich wollte ja eigentlich nur dahin, um zu schauen. Eigentlich. Punkt 14 Uhr waren wir da – meinen Mann hatte ich natürlich mitgeschleift. Bis auf den Barbier waren auch alle da, die angekündigt wurden. Unter anderem auch eine Spinnerin. Sie hatte noch nicht einmal richtig aufgebaut, da kamen wir auch schon ins Gespräch. Ich habe mir dann aber erstmal auch die anderen Stände angeschaut, um dann bei einem weiteren Gespräch mit der Spinnerin meine „Hilfe“ anzubieten. Die wurde freudig angenommen und ich habe schnell mein Rad und etwas Wolle geholt. Gemeinsam haben wir dann ganz entspannt bis gegen 18 Uhr gesponnen, erzählt und die vielen Fragen der Zuschauer beantwortet.

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Alles in allem: ein wunderschöner Nachmittag.

PS: Natürlich hatte ich wieder meine Kamera vergessen, aber – der Technik sei Dank – mein Fotohandy macht ganz annehmbare Fotos. Keine Spitzenqualität, aber okay.

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 21/2005

Manchmal findet man schöne Dinge dort, wo man sie überhaupt nicht erwartet – wo hast du denn schon überall Wolle zum Kaufen entdeckt?

Jedenfalls nicht an so ungewöhnlichen Orten. Erstaunt war ich, als ich vor längerer Zeit in einer kleinen Wäschereinigung bei mir um die Ecke auch ein Regal mit Wolle entdeckte. Die Auswahl ist nicht besonders groß, aber die Preise sind in Ordnung und es gibt Wolle, die man nur schwer woanders zu kaufen bekommt (z.B. ALWO-Wolle).

Es fragte das neugierige Wollschaf.

Versprochen ist versprochen:

So sieht er aus, der graue Pulli aus Junghans-Bändchengarn:

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Nicht unbedingt meine Farbe (deshalb lag das Garn auch eine ganze Weile); dazu kommt, daß mir das Maschenbild bei Bändchengarn nicht wirklich gefällt. Aber irgendwie muß der Wollberg ja abgebaut werden :-))
Die Ärmel sehen auf dem Bild ein wenig merkwürdig aus, aber das liegt an dem Modell – sie hängt sonst an der Wand und wird nur selten mit solchen Fototerminen betraut – bitte etwas Nachsicht 🙂

Letzte Woche habe ich auch noch etwas geschafft, was ich mir schon recht lange vorgenommen habe:

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Ein zum Schnäppchenpreis gekaufter Pullover in Größe XXL – aufgeribbelt für einen oder zwei Sommerpullis und ein paar Fische.

Morgen –

gibt es Fotos. Ich habe heute erstaunlicherweise doch recht viel geschafft: die Maschenproben für die Filz-Oma sind fertig, ein weiterer Pulli hat seine Waschmaschinenprüfung hinter sich gebracht und darf jetzt trocknen und ein neuer Sommerpulli ist angeschlagen (und dann wartet ja auch noch ARI, dann der Freundintochterpullover und auch noch Café-Java – habe ich von dem eigentlich schon erzählt?)

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 20/2005

Für viele ein leidiges Thema: die richtige Wollmenge abschätzen. Bleibt bei dir immer zuviel übrig, oder ist das Garn in den letzten Reihen zu Ende? Wie „ermittelst“ du deinen Bedarf? Vertraust du auf die Anleitung, sofern vorhanden? Hast du Faustregeln? Berichte doch mal!

Meine Faustregel: für einen normalen langärmligen Pullover ohne großen Schnickschnack brauche ich ca. 500 g. Meistens bleibt etwas übrig, zu wenig Wolle hatt ich, glaube ich, noch nie. Außer für einen Pullover mit Kapuze; da hatte ich mich bei der Kapuze total verschätzt.
Nach Mengenangaben bei Anleitungen kann ich mich überhaupt nicht richten – ich brauche zu 95 % weniger Garn als angegeben.
Für einen kurzärmligen Pulli brauche ich übrigens im Schnitt zwischen 200 und 300 g.

Es fragte wie immer das Wollschaf.

Mal wieder keine Fotos,

aber ein paar Zwischenstände:
ARI hat jetzt ein Rückenteil und ein angefangenes Vorderteil,
ein anderer Kurzarmpulli wartet nur noch auf einen zweiten Ärmel,
der Pullover für die Tochter meiner Freundin will nicht so richtig wachsen,
ein weiterer Versuch aus dem lind- und olivgrünen Seidenmischgarn wurde mal wieder aufgetrennt,
und ja, ich oute mich, ein paar Fische sind fertig geworden (so um die 12?)
🙂

Ein kurzer Tragebericht …

… zum Oliv-Pulli. Gestrickt habe ich ihn aus Online Garn Linie 12 (Clip). Verstrickt sich super, fäßt sich gut an. Eigenartigerweise verzieht sich aber der ganze Pulli im unteren Bereich nach links. Also zuppelt man den ganzen Tag am Pullover herum, damit er ja auch gerade sitzt. Ansonsten bin ich sowohl mit Pulli als auch mit Tragekomfort des Garnes sehr zufrieden.


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Die Anleitung ist auch dieses Mal wieder auf meinem Mist gewachsen – aber ich werde die Anleitung (ja, an der Anleitung für Evita arbeite ich noch) dann gerne wieder bei Angela in ihren Strickanleitungen hinterlegen.
Also Petra, noch ein klein wenig Geduld :-))