Trödelmarkt und Ami-Socks

Ungefähr einmal im Jahr schnappen wir uns unseren „Trödel“, um einen Teil davon auf einem Flohmarkt los zu werden. Gestern war es soweit: Nachtflohmarkt in Erfurt. Da ziehen sich die Stunden schon ein wenig, aber man, besser gesagt frau, hat ja vorgesorgt:
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Etwas unscharf (aber es war ja auch schon zu vorgerückter Stunde) – der Beweis, daß ich tatsächlich öffentlich gestrickt habe :-))

Und fertig geworden sind die Socken auch noch:
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Nun freut sich die Tochter und ich kann mich endlich wieder meinen Projekten widmen 🙂

Neues, gleich zweimal.

Zum einen gab es heute Post:
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In der IWK habe ich auf Anhieb mindestens 5 Teile gefunden, die ich am liebsten sofort anfangen würde. Damit sich das Porto auch „lohnt“, sind gleich noch zwei Sockenwoll-Knäule mit ins Paket gewandert 🙂
Meine Tochter will tatsächlich noch mindestens ein Paar Socken haben!
Im vorderen Teil des Bildes liegt eines meiner derzeitigen Projekte: Korsett aus „Stricken á la carte“ von Marianne Isager.

Und dann ist noch etwas fertig geworden – ein weiteres Käppi:
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So wie es jetzt ist, gefällt es mir auf jeden Fall besser als das erste (obwohl das auch nicht sooo schlecht ist).

Wieder ein Teil für den Schrank.

(Zur Erinnerung: hier ist das Original inklusive Anleitung.)

So sieht das Ganze ja noch ganz manierlich aus:
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Und so auch noch:
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Aber mit dem einzig machbaren Ausschnitt bin ich nicht zufrieden:
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Ständig ist man irgendwie am Zubbeln:
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Fazit:
* 420 g selbstgesponnene Wolle verstrickt (3fach gezwirnt, Lauflänge ungefähr 105 – 110 m/50 g — ich hätte nie geglaubt, daß meine eigene Wolle wirklich jemals so weich werden könnte),
* Viel Spaß beim Stricken gehabt (schon allein beim Schauen, wie sich die Streifen ergeben, weil man ja nie weiß, welche Farbe als nächstes kommt)
* Wieder ein Teil mehr für den Schrank, denn ich glaube nicht, daß ich die Jacke wirklich öfter anziehen werde.

Frustriert.

Ja, das bin ich heute.
Letzten Donnerstag habe ich eine Strickjacke angefangen. Heute bin ich fertig geworden, alles ist zusammengenäht und die Fäden sind auch schon verstochen. Ich habe mich penibel an die Anleitung gehalten – und trotzdem sitzt die Jacke nicht. Jedenfalls nicht so, wie auf den Bildern der Anleitung. Naja, ich werde mal morgen ein paar Fotos machen – heute mag ich das Teil nicht mehr sehen.

Hier ist übrigens das Original.

Letztes Jahr, …

… fast um die selbe Zeit, bekam ich schon einmal einen gelben Sack voller frischgeschorener Schafwolle. Heute war es wieder soweit. Meine Kollegin brachte mir Wolle mit und ich stopfte den riesigen Sack in mein kleines Auto (der Kofferraum war wirklich voll damit):

Und nun stellen sich, wie letztes Jahr, die Fragen, was wird aussortiert und wie kriege ich das Ganze schnellstmöglich gewaschen (Stadtwohnung, nur Balkon). Aber ich glaube, ich werde es, wie letztes Jahr, auch diesmal ganz gut hinkriegen.