Mohair zum Zweiten

Beim Verzwirnen habe ich mich letztendlich für schwarze Merino entschieden.
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Das sind 65 g (235 m) – um die 50 g Mohair zu Verzwirnen, habe ich lediglich 15 g Merino benötigt, macht also in Prozenten ca. 75/25. Eigentlich schade, daß ich Mohair nicht vertrage, die Farben sind irgendwie doch recht schön geworden. Und mit einer Lauflänge von ca. 180 m auf 50 g dürfte es sogar für ein kleines Tuch oder Schal reichen.
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Mohair

ist nicht mein Garn. Schon beim kleinsten Anteil Mohair im Garn kann ich das Gestrickte nicht mehr tragen. Was mich natürlich nicht daran hindert, Mohair auf dem Spinnrad zu verarbeiten:
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Jetzt weiß ich allerdings nicht, mit welchem Garn ich die Spule verzwirnen sollte. Eine weitere Spule Mohair? Wird das nicht zuviel mit 100 %? Oder lieber Merino – so nach dem Motto halbe/halbe?
Und für wen mache ich das eigentlich? Fragen über Fragen … 🙂

Wochenendfazit

Das Wetter hätte gestern ruhig besser sein können beim Färbefest in Neckeroda. Es gab zwar auch ab und an ein paar trockene Momente, aber meist mußte der Regenschirm aufgespannt oder die Kapuze aufgesetzt werden. Das war natürlich sehr schade, besonders weil sich die Bewohner des Dorfes und die Betreiber der Stände sehr viel Mühe gegeben haben.
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So niedlich dekoriert waren viele der Vorgärten, Hauseingänge und Häuser selber. Gegen halb drei verzog sich zwar der Regen ein wenig, aber dafür wurde es sin dem kleinen Dörfchen so voll, daß wir uns langsam verzogen. Ich hatte Angela in Neckeroda getroffen und dort ist diese Wolle hier in meiner Tasche gelandet:
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Das ist die Wolle, die Angela extra für die Anleitung zum Färben mit Kool-Aid gefärbt hatte – und sich dann dachte, daß sich mein Kind über die Farbe freuen würde. Und sie freut sich – besonders darüber, daß ich ihr die Wolle nicht einfach so gebe (sie kann nicht stricken), sondern gleich noch Socken daraus mache:
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Urlaub …

… hat doch auch was Gutes – wenn einem am montag einfällt, daß frau am Samstag für den Besuch des
Färbefestes in Neckeroda eine neue Tasche braucht, dann strickt frau sich schnell eine. Und filzt sie
dann natürlich noch.
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Von dem Garn, „Morbido“ von Schulana, bin ich total begeistert. Obwohl es nur zu 80 % aus Schurwolle besteht (der Rest ist Polyamind/Nylon), filzt es fantastisch – 50 % sowohl in der Länge als auch in der Breite. Als ich das Garn das erste Mal gesehen habe, habe ich sofort an einen Algenteppich gedacht. Annette hatte sich einen Pullover aus diesem Garn in Grün gestrickt, der leider ein wenig eingelaufen ist. Das war zwar sehr schade für den Pullover, aber ich habe sofort an Strickfilzen gedacht 😉
Auf diesem Bild sieht man das Garn mal „nur“ gestrickt,
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Hier ist der Versuch einer Nahaufnahme nach dem Filzen:
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Auf keinem der Bilder ist die Farbe irgendwie auch nur annähernd richtig getroffen – in Natura ist es ein schönes sattes Orange-Braun.
Leider weigert sich meine Kamera, diese Farbe ordentlich einzufangen 🙁

Kool-Aid

Nachdem mich in letzter Zeit mehrere Leute über Kool Aid ausgefragt haben: das Zeug ist nicht nur zum Trinken da, sondern für mich (und viele andere) eher zum Färben. Es ist einfach in der Handhabung, geht schnell und die Farben sind haltbarer als Lebensmittelfarbe.
Eine deutsche Anleitung im Netz gibt es bei den Strickanleitungen, aber auch in Englisch ist es sehr gut bei knitty.com oder hier beschrieben, eine schöne Farbkarte kann man hier finden.
Und wie bekommt man nun Kool Aid in Deutschland? Bislang gibt es wenige verlässliche Quellen.
*werbung an* Wir haben jetzt mal einen größeren Posten beschafft und bieten den jetzt bei ebay
und auch bei knittybitty.de an *werbeblock ende*

Und wenn jetzt noch Fragen offen sind, immer her damit 🙂

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 34/2006

?Du solltest dir mal ein anderes Opfer für deine Strickerei suchen. ? Mein Kleiderschrank quillt schon über!“?Können wir nicht einfach etwas Schönes zum Anziehen kaufen?“?Wenn du schon stricken musst, dann bitte nur für dich selbst!“?Die anderen tragen auch nichts Selbstgestricktes.“Kommt euch das bekannt vor? Wie reagiert ihr? (Danke an Andrea)

Na das ist ja überhaupt kein Problem 🙂
Ich stricke zwar auch gern für andere, aber am liebsten sowieso für mich. Anfang diesen Jahres zum Beispiel habe ich mir vorgenommen, mir keinen Pullover, T-Shirt oder ähnliches zu kaufen – getreu nach dem Motto:“Wenn du etwas brauchst, dann stricke es dir.“ Und das habe ich bis heute eisern durchgehalten. Einerseits, weil ich noch genügend Zeug im Kleiderschrank habe und andererseits, weil heutzutage auch ein gestrickter Pullover nicht nur altbacken aussehen muß.

Es fragte mal wieder das neugierige Wollschaf.

Bedanken …

…. möchte ich mich auch noch für die vielen, lieben Kommentare zu Minnie.

Und zeigen, daß ich trotz Urlaub auch ein klein wenig gestrickt habe (nicht viel, aber immerhin). diese Socken hier wurden gleich am Tag nach der Fertigstellung an meine Schwester verschenkt:
(Wolle Lana Grossa Meilenweit)
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Und bei den nächsten Socken bin ich mir nicht sicher, ob ich sie Top oder Flop nennen soll – das Knäuel selber sieht ja super aus, aber das Ergebnis?
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Und dann konnte ich noch ein Foto von einer Jacke machen, die ich vor ungefähr 10 Jahren gestrickt habe und die heute noch in Benutzung ist. Und sogar bestickt habe ich sie damals.
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Wie immer, …

… wenn ich Urlaub habe, ist das Wetter meist eher bescheiden.

Was uns natürlich nicht daran hinderte, unter anderem auch einen Stadtrundgang zu machen:

Ein wenig Kultur haben wir natürlich auch genossen. Die Störtebekerfestspiele in Ralswiek
sind jedes Jahr anders und dieses Jahr wird Klaus geköpft. Das wollten wir uns nicht entgehen
lassen und auch das Wetter schien mitzuspielen. Zumindest bis 5 Minuten vorm Beginn des Stückes.
Nur gut, daß es an jedem Stand Regencapes zu kaufen gab.

Da saßen wir nun und genossen „In Henkers Hand“ bei strömendem Regen, Blitz und Donner.

Am Ende hatte das Wetter dann doch ein Einsehen und wenige Minuten vor Ende der Vorstellung hörte
der starke Regen auf und ging in ein Nieseln über.



Trotzdem hatte es sich gelohnt, nach Ralswiek zu fahren. Allein schon wegen der Tatsache, daß man dazu über den Rügendamm fahren muß und sich dabei den Neubau desselben
anschauen kann. Ein gigantisches Teil, 42 Meter hoch (wenn ich mich recht erinnere) – allerdings bin ich froh, daß der alte Rügendamm auch weiter bestehen bleibt – sonst hätte mich Rügen nie wieder gesehen :-))
Ach ja, und manchmal kam auch die Sonne raus und ich konnte ein wenig mit dem Fotoapparat spielen: