Nicht schlecht:


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Eigentlich gefällt mir die Tasche ganz gut. Eigentlich.
Blöd: ich habe zwar damit gerechnet, daß sich der „Einstrickteil“ (rot/weiß) ein wenig mehr zusammen zieht und habe deshalb die Fäden auf der Rückseite seeeehr locker gelassen, aber es zieht sich trotzdem ziemlich stark.
Die Größe ist optimal geworden – manchmal ist eine Maschenprobe zum weiteren Berechnen doch ganz sinnvoll. Die braunen Streifen an den Rändern sind leicht plastisch geworden, aber nicht zuviel.
Jetzt warte ich, wie die Tasche (und speziell der rote Teil) aussieht, wenn die Tasche trocken ist. Allerdings weiß ich noch nicht, was ich machen werde, wenn es sich trotz Spannen (auf dem Foto ist die Tasche „ausgestopft“) noch stark verzieht.

Warten …

ist nicht wirklich meine Stärke. Aber da muß ich jetzt durch – die Waschmaschine besteht auf eine gewisse Zeit, wenn sie die Tasche richtig filzen soll. Und so sah die Tasche vorher aus:
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Das schwarz-weiße obenauf ist ein 30-cm-Lineal, und nachdem die Mehrheit von euch für einen dunklen Abschluß an den Seiten „votiert“ hatten, habe ich mich dann auch dafür entschieden. Für die „Kanten“ hatte ich ja sowieso schon eine linke Masche vorgesehen – dort habe ich dann die Maschen wieder aufgenommen und nach dieser Anleitung (leicht abgewandelt) einen I-Cord angestrickt. Also leicht plastisch, liebe Simone, wenn es denn was wird mit der Filzerei. Drückt die Daumen 🙂

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 45/2006

Wie haltet ihr das mit dem Anstricken neuer Knäule – von innen oder von außen? Wickelt ihr das ganze Knäuel erst um, um Knoten zu entdecken oder auf eine Kone? Wo lagert ihr während des Strickens euer Knäuel?
Danke Jana.

Ganz einfach – je nachdem, von wo mich der Faden anspringt 🙂
Nein, im Ernst, es kommt wirklich darauf an, ob ich den Faden aus dem Inneren des Knäuls sofort erwische. Wenn ich da erst noch ewig tüddeln müßte …. ne, lieber nicht.
Umgewickelt wird überhaupt nicht, wozu auch? Immerhin habe ich ja endlich gelernt, daß es nicht unbedingt immer auf den Rapport ankommt 🙂
Und während des Strickens befindet sich das Knäuel immer in meiner unmittelbaren Nähe, meist zwischen mir und der Sessellehne.

Es fragte wieder das neugierige Wollschaf.