Fast unterschlagen

hätte ich bald dieses Schätzchen:
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Letzten Samstag (nein, nicht gestern) extra für mich aus Fliederholz gedrechselt, einfach so.
Ist die Spindel nicht schön? Und spinnen läßt sie sich auch ganz toll.

Ach ja, Anlaß war das Bienenfest zum Tag der Dt. Imkerei im Bienenmuseum Weimar, wo ich neben „meinem“ Spinnraddrechsler saß und mein (sein) Rad „vorgeführt“ habe 🙂
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Für die beiden Claudias, …

… die sich für das Spinnrad interessiert haben: gekauft habe ich es direkt bei dem Hersteller, mit Paypal, ging sehr gut. Damals allerdings mit einem (für mich) schlechten Dollarkurs. Und natürlich kam dann noch der Zoll und die Umsatzsteuer.
Wenn ich ganz ehrlich bin, dann bekommst du für das gleiche Geld auch hier ganz gute Räder, die vielleicht nicht so umwerfend aussehen, dafür aber genauso gut oder besser spinnen (oder leiser sind ;-))

Wie schade.

Da habe ich nun endlich mal wieder was fertig und will es noch nicht zeigen – das Teilchen soll nämlich verschenkt werden. Und wer weiß, wo die zu Beschenkende überall mitliest 😉
Aber damit es nicht ganz bilderlos bleibt – aus dem hier

wurde erstmal das hier

aber das Endergebnis reiche ich später nach. (Habe ich schon gesagt, daß ich stolz wie Bolle auf das Ding bin?)

Am Wochenende waren wir in Bremen und beim Bummel über einen Flohmarkt dort wurde ich Besitzerin eines neuen Spinnrades:


Marktbericht

Obwohl Bericht wahrscheinlich etwas übertrieben ist. Zum Bildermachen bin ich auch nicht gekommen, aber vielleicht finden sich ja demnächst Bilder auf der Seites des Schlosses, wo der Markt stattgefunden hat.
Es war kalt – und ich hatte erst Bedenken, daß es zuuu kalt zum Spinnen sein würde. Aber es ging – ich glaube, ich war eine der wenigen, die nicht gefroren haben (was sicher auch an meinem grauen Alpaka-Flechtmuster-Pullover gelegen hat). Gegen 11 Uhr ging es los. Es wurde sehr viel geschaut, viel gefragt und sehr wenig gekauft – aber das war generell an allen Ständen in unserem Raum so. Zu meiner Freude kam Simone (Alpaka-Simone ;-)) vorbei und versorgte mich nicht nur mit frischem Kaffee, sondern auch mit ihrer Gesellschaft – lieben Dank nochmal an dieser Stelle an dich, Simone.
Janin und Margit habe ich auch kurz getroffen und gegen 18 Uhr haben wir dann unsere Stände geräumt.
Ich werde nächstes Jahr auf jeden Fall noch einmal an ein oder zwei (drei?) Märkten teilnehmen – aber dann im Frühjahr und/oder Sommer …….

Bilder für die „Preis“frage

Wobei damit wirklich der Preis an sich gemeint ist 🙂
Gewisse Vorstellungen,für wieviel ich die einzelnen Sachen anbieten möchte, habe ich zwar schon, aber eure Meinungen dazu sind mir sehr wichtig.
Da wären zum einen die Armstulpen (ein Teil davon), alle aus selbstgesponnener Wolle:
(click)

Und hier hätten wir einen Teil der Wolle:
(click)

Von ganz dünn (grün und weiß) über dünn (grau-schwarz) und mitteldick (orange und braun) bis einigermaßen dick (die vier Stänge oben).
Die orangene Wolle ist gezwirnt mit einem Faden Kaschmir (aus industrieller Produktion) – die grau-schwarze ist gezwirnt mit einem Faden Seide, auch aus industrieller Produktion.
Irgendwelche Vorschläge?

Immer noch keine Fotos

Ich bin immer noch fleißig am Spinnen und Stulpen stricken und mache mir so nebenbei mein Gedanken, wieviel Geld ich denn eigentlich dafür auf dem Markt verlangen „darf“.
Wie sind da so eure Erfahrungen?
Z.B. für handgesponnenes Garn mit einer Lauflänge von 150 m / 50 g oder 250 m / 50 g, wahlweise „nur“ Merino oder „nur“ Alpaka oder im Mix mit Kaschmir?
Oder für Arm-/Handstulpen aus selbstgesponnener Wolle?

Spätestens am Wochenende werde ich wohl auch mal zu Hause sein, wenn noch ein wenig Tageslicht da ist und dann werde ich Fotos nachreichen, Wolle und Stulpen ….